Kinderkreuzweg

Fotos des Kinderkreuzweges finden Sie hier

Bereits wenige Jahre nach der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi gingen die ersten Christen immer wieder den Weg entlang, den Jesus während seines Ledensweges gegangen ist. Die Via Dolorosa in Jerusalem.

Daraus entstand dann der bis heute erhalten gebliebene Brauch, dass Gläubige auf der ganzen Welt - besonders in der vorösterlichen Zeit -  immer wieder den sogenannten Kreuzweg beten. Dieser stellt insgesamt 14 Stationen des Leidensweges Jesu nach, angefangen von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis hin zur Grablegung.

Am Morgen des Karfreitag waren die Kinder unserer Gemeinde eingeladen einigen dieser Stationen auf kindgerechte Weise zu gedenken. Ca. 30 Kinder und ebenso viele Erwachsene kamen. Diakon Andreas Hintermüller lud die Besucher ein an insgesamt 7 ausgesuchten Stationen die an verschiedenen Stellen in der Kirche aufgebaut waren dem Leiden Jesu nachzuspüren.

Den ersten Teil des Weges gingen die Kinder mit gefessellten Händen um deutlich zu machen wie leicht wir uns von unseren Wünschen und unserer Umwelt "gefangen nehmen lassen". Eines der Kinder trug dabei das Kreuz vor den anderen her.

An einer weiteren Station konnten die Kinder wie Pilatus ihre Hände "in Unschuld waschen".

Beim Gedenken an die Kreuzigung Jesu durften die Kinder selbst mit einem Hammer die Nägel in das Kreuz schlagen.

Der eigentliche Kreuzweg endete dann vor der Pieta, der Darstellung Marias mit ihrem toten Sohn in den Armen.

Zum Abschluss des Morgens lud Diakon Hintermüller die Kinder ein, Gott im Stillen all ihre Wünsche und Sorgen vorzutragen, bevor gemeinsam das Vater unser gebetet wurde und die Kinder und die Erwachsenen dann mit dem Segen wieder "entlassen" wurden.